konzept

Quantum180 entstand aus dem Gedanken, sich der Vielfalt einer Gruppe zu bedienen. Zwei Frauen, zwei Männer, vier Leute aus vier verschiedenen Städten, drei 

Deutsche und ein Türke ;).

 

Quantum180 entwickelte sich aus der Idee, ein Datennetz aus allen Arbeiten zu kreieren. Das System besteht aus zwei Komponenten, einer Kombination aus Struktur und ge­stalterischer Freiheit. Das Format, die Technik und der Aufwand waren ohne Einschränkungen frei wählbar.

 

 

Die Prozess-Struktur: 

Eine Woche, drei Themen, vier Umsetzungen.

 

Wöchentlich fand sich die Gruppe zusammen, um einen neuen Themen–Pool zu generieren. Die Anzahl der potentiellen Themen variierte dabei von Woche zu Woche. Jedes Gruppenmitglied sammelte zunächst eigene Begriffe. Anschließend wurde abgestimmt. Das Ziel war es, drei Themen herauszuarbeiten, die in der folgenden Woche bearbeitet werden. 

 

Das Ziel: 

180 Arbeiten. Quantum180.

 

Außerdem wurde ein Datenblatt zu jeder Arbeit entwickelt, mit dem das behandelte Thema, der Autor, der Zeitraum der Bearbeitung  (Datum/Uhrzeit), und die angewandte Technik angegeben wird.

 

Quantum180 war von Beginn an ein Experiment. Der Versuch, ob sich diese Vorgehensweise für zukünftige Projekte in der Phase der Ideenfindung eignet. 

 

Die Idee: 

Eine Inspirationsquelle für uns und andere zu erschaffen.

 

Erst nach der Produktion aller Arbeiten reflektierten wir über das Experiment Quantum180: 

Wie sinnvoll ist diese Vorgehensweise? Ist es möglich, trotz der Quantität auch qualitative Ansätze hervorzubringen? Gab es Veränderungen im Prozess, wie z.B. die Komplexität der einzelnen Arbeiten? Werden wir diese Prozessstruktur in zukünftigen Projekten aufgreifen?

 

Fazit:

Gegen Ende hat sich die Qualität 

aller Arbeiten klar gesteigert. 

Das hängt v.a. mit der anfangs da gewesenen Verunsicherung in 

Konzeption und Gestaltung zusammen. Als diese zwei Komponenten festgelegt waren, gab es mehr Raum für freies Arbeiten.

 

Die oben erwähnte Vorgehensweise eignet sich gut, um schnell einen Ideen–Pool und skizzenhafte Entwürfe zu generieren. Für die Ideenfindung ist Quantum180 ein

gutes Modell. Wir sind davon überzeugt, auch in Zukunft dieses Prinzip wieder aufzugreifen. Unabhängig davon,

ob man anschließend in der Gruppe oder alleine arbeitet.